Radford Motors: Maßgefertigte Fahrzeuge mit 3D-Druck
Radford Motors fertigt in Kleinserien hochgradig individualisierte Einzelstücke. Additive Fertigung ist ihrer Flexibilität, der Verwendung spezieller Materialien und der Möglichkeit zur werkzeuglosen Herstellung Teil des Erfolgsrezepts des Unternehmens.
Radford Motors fertigt exklusive Luxusfahrzeuge mit Fokus auf erstklassige Handwerkskunst, limitierte Auflagen, Individualisierung und hohe Leistung. Die Geschichte des Unternehmens reicht zurück bis zum ursprünglichen Radford Motors, einem britischen Karosseriebauer, der 1948 gegründet wurde und maßgeschneiderte Karosserien für Automobilhersteller wie Bentley, Aston Martin und Austin Mini Cooper fertigte.
Herausforderung: kostengünstige Kleinserienproduktion
Die erste Modellreihe von Radford Motors, bestehend aus lediglich 62 Einheiten, erlaubte keine herkömmlichen Fertigungsmethoden, die auf den Vorteilen der Massenproduktion basieren. Ein schnelleres und kostengünstigeres Verfahren zur Prototypenerstellung war erforderlich als die traditionelle CNC-Bearbeitung von Schaumstoff und Ton. Die Installation eines kompletten Werkzeugsatzes für die Produktion hätte Kosten und einen logistischen Aufwand verursacht, die nicht tragbar gewesen wären für dieses hochgradig individualisierte Kleinserienmodell
Lösung: Additive Fertigung
Für die Entwicklung und Produktion des Prototyps des Serienfahrzeugs Radford Lotus Typ 62-2 setzte das Unternehmen auf additive Fertigung, die einen flexiblen Entwicklungs- und Produktionsprozess ermöglicht. Radford verwendet großformatige Stratasys F770™- und Stratasys F900™ -Drucker mit einem großzügigen Bauraum. Thermoplaste wie kohlenstofffaserverstärktes ABS-CF10 und ASA bieten die optimalen Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Gewicht für Werkzeuge und Serienteile.
Ergebnis: wirtschaftlich tragfähiges Unternehmen
Die Kombination aus den 3D-Druckmöglichkeiten von Stratasys und robusten, aber dennoch leichten Materialien ermöglicht es Radford Motors, kundenspezifische Fahrzeugwerkzeuge und -komponenten deutlich schneller und kostengünstiger als mit herkömmlichen Fertigungsmethoden zu entwickeln, zu optimieren und herzustellen. Die Möglichkeiten der additiven Fertigung tragen maßgeblich dazu bei, dass das Geschäftsmodell von Radford Motors – die Herstellung kleiner, hochgradig individualisierter Fahrzeuge – wirtschaftlich rentabel ist.
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