Forschungs- und Entwicklungsprojekt GINOP-2.2.1-15-2017-00055 des Konsortiums unter der Leitung von VARINEX Zrt
Abschluss des Projekts mit dem Titel „Forschung zur Osteosynthese von Implantaten und Entwicklung der Trabekelstruktur mittels additiver Fertigung“
VARINEX Zrt. reichte ihren Antrag auf Förderung im Rahmen der Ausschreibung für Forschungs- und Entwicklungskooperationen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Exzellenz unter der Kennnummer GINOP-2.2.1-15-2017-00055 beim Stellvertretenden Staatssekretariat für die Umsetzung von Wirtschaftsentwicklungsprogrammen ein. Die Förderung wurde einem Konsortium unter der Leitung von VARINEX Zrt. bewilligt, dessen weitere Mitglieder die Universität Debrecen, die Universität Nyíregyháza und Kereken-Pálya Kft. sind.
Im Rahmen der vierjährigen, durch das Stipendium geförderten Forschung konnte eine Materialstruktur entwickelt werden, die den steigenden Anforderungen an Knochen- und Gelenkersatzimplantate aus Metall besser gerecht wird als bisherige Standards. Mithilfe von Tierversuchen und den im Projekt vorgesehenen Bildverarbeitungstechnologien verfolgten wir das Ziel, eine Trabekelstruktur für Titanimplantate zu schaffen, die eine bessere Osseointegration gewährleistet als alle bisher bekannten Lösungen.
Durch die Überlappung der Projektaufgaben wurde die Richtung der Materialentwicklung von den beiden am Projekt beteiligten Universitäten in Zusammenarbeit festgelegt. Anschließend wurde durch die kontinuierlich eintreffenden Teilergebnisse der Tierversuche direktes Feedback eingeholt, was die qualitativ hochwertige Durchführung des mehrstufigen Entwicklungsprozesses und seine international bemerkenswerten Ergebnisse sicherstellte.
Ziel des Projekts war die Herstellung von Implantaten mittels additiver Fertigung (AM). Diese Technologie ist deutlich zeit- und kosteneffizienter als herkömmliche Verfahren und bietet eine höhere Biokompatibilität und Biofunktionalität für den menschlichen Körper, eine schnellere Heilung und eine deutlich längere Nutzungsdauer. Darüber hinaus war ein weiteres Ziel, die einzelnen AM-Lösungen umfassend zu analysieren, die für die tägliche chirurgische Praxis notwendigen Erfahrungen zusammenzufassen und diese entsprechend den spezifischen Anforderungen der Chirurgie zu ergänzen. Diese Anforderungen können sich erheblich von den in der Industrie eingesetzten und etablierten AM-Lösungen unterscheiden.
Im Bereich der Knochen- und Gelenkersatzimplantate untersuchten wir die Möglichkeiten der additiven Fertigungstechnologien, einschließlich Bildverarbeitungsalgorithmen und Tierversuchen, und entwickelten gemeinsam mit praktizierenden Chirurgen Lösungen für die einzelnen auftretenden Aufgaben, sodass das daraus resultierende Wissen allen Personen und Organisationen, die sich mit Knochen- und Gelenkimplantaten befassen, allgemein zugänglich gemacht werden kann.
Geplanter Projektdurchführungszeitraum: 01.08.2017 – 31.01.2022.
Gesamtbudget des Projekts: 2.000.000.000 HUF
Geplante Hilfeintensität: 83,26 %
Kurzbeschreibung der technischen Umsetzung des Projekts bis zum Abschluss von Meilenstein 4
Erfahren Sie mehr über die Forschungsergebnisse des Projekts mit dem Titel „Forschung zur Implantatosteosynthese und Entwicklung der Trabekelstruktur mittels additiver Fertigung“!
