FDM und FFF – versteckter Unterschied auf dem Markt

Viele in der Branche verwenden fälschlicherweise den Begriff FDM-3D-Drucker, meinen aber eigentlich Maschinen, die auf der FFF-Technologie basieren. Dies kann leicht zu Verwirrung bei Unternehmen führen, die eine zuverlässige, professionelle industrielle 3D-Drucklösung suchen. In diesem Beitrag klären wir die Begriffe und erklären, warum diese Unterscheidung wichtig ist.

Der neueste Stratasys 3D-Drucker: F3300

FDM – Stratasys’ patentierter Industriestandard

FDM (Fused Deposition Modeling) ist eine proprietäre 3D-Drucktechnologie, die Ende der 1980er Jahre von Stratasys entwickelt wurde. Heute wird die FDM-Technologie weltweit zur Herstellung von Funktionsprototypen, Werkzeugen, Schablonen, Vorrichtungen und Fertigprodukten eingesetzt.

Vorteile von FDM-Druckern:

FFF – offenes Konzept für einfachere Maschinen

FFF (Fused Filament Fabrication) ist im Wesentlichen das gleiche Verfahren wie FDM – geschmolzener Kunststoff wird Schicht für Schicht extrudiert – aber das Konzept wurde von der RepRap-Community Anfang der 2000er Jahre als offene Alternative eingeführt.

 FFF wird hauptsächlich bei Hobby- und einfacheren Desktop-Computern eingesetzt, bei denen die in der Branche üblichen Dokumentationen, Materialsicherheitsprüfungen und Zertifizierungen nicht erforderlich sind.

Es ist daher sehr wichtig zu betonen, dass ein FFF-3D-Drucker kein FDM-3D-Drucker ist, auch wenn die Technologie auf demselben Grundprinzip basiert.
Diese Geräte unterliegen nicht denselben Dokumentations- und Zertifizierungsanforderungen wie ihre Pendants mit FDM-Technologie.

Seien Sie vorsichtig beim Betrachten der auf dem Markt erhältlichen 3D-Drucker

Viele Marktteilnehmer vermarkten einfachere FFF-Drucker der Bezeichnung FDM , was irreführend ist.
Wenn es sich bei dem betreffenden Modell nicht um einen Stratasys 3D-Drucker handelt, ist es definitiv kein FDM-3D-Drucker.

Das sollte man sich ansehen:

Ein wenig Aufmerksamkeit hier kann einen erheblichen Unterschied in Qualität, Zuverlässigkeit und langfristiger Kosteneffizienz ausmachen.

Warum ist dieser Schlüssel für Sie wichtig?

Der Unterschied zwischen einem industriellen Stratasys FDM-Drucker und einer einfachen FFF-Maschine ist in folgendem Punkt entscheidend:

Zuverlässigkeit: stabile, vorhersehbare Produktionsprozesse.

Kontrollierte Materialeigenschaften: Verwendung von zertifizierten Industriematerialien.

Qualität: Ergebnisse, die den Branchenstandards und hohen Erwartungen entsprechen.

Die FDM-Technologie von Stratasys ist wie ein langlebiges, zuverlässiges und gut ausgestattetes Werkzeug – durchdacht, präzise und zuverlässig. FFF-Maschinen eignen sich eher für Hobbyanwendungen und einfachere Projekte: Sie bieten kreativen Spielspaß, liefern aber keine gleichbleibende Industriequalität und keine dokumentierten, verifizierten Ergebnisse.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Beide Verfahren führen von A nach B, doch die Wahl der Technologie ist entscheidend für industrielle Anforderungen, Verantwortlichkeit und Vorhersagbarkeit.

Wer sich professionell mit additiver Fertigung beschäftigen möchte, muss seine Entscheidung daher unbedingt an seinen Bedürfnissen ausrichten und genau verstehen, was sich hinter dem Begriff verbirgt.

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